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Die geplante Streichung der Professur für Geschlechtergeschichte an der Universität Jena und der große Protest dagegen, aber auch die aktuelle Evaluierung der Gender Studies durch den Wissenschaftsrat sind für uns Anlässe, über die Lage unseres Faches bzw. unserer Forschungsperspektive nachzudenken. Wo stehen wir fachlich gesehen? Wo gibt es Handlungs- und Verbesserungsbedarf? Welche Ziele wollen wir als Fachverband zukünftig verfolgen?

Diese und andere Fragen möchten wir gemeinsam mit allen interessierten Mitgliedern am Freitag, 3. Februar 2023, 13-15 Uhr per Zoom besprechen. Um die Zugangsdaten zu erhalten, melden Sie sich bitte bis zum 27. Januar 2023 unter vorsitz@akhfg.de an.

Hier finden Sie die Einladung:

In den 1970er und 1980er Jahren war „queer“ noch kein gängiger Begriff in der Homosexuellenbewegung. Die Mehrheit bezeichnete sich als schwul oder lesbisch. Erst seit den 1990er Jahren wurden nicht nur immer mehr Transpersonen in der Bewegung sichtbar, sondern setzte sich auch der Begriff „queer“ als Selbstbezeichnung durch. Die Homosexuellenbewegung der 1970er und 1980er Jahre hat wichtige Grundlagen gelegt für die heutige Queere Community in Münster. Diese Ausstellung erzählt ihre Geschichte.

Die Ausstellung wurde entwickelt von den Studierenden des Seminars „Queere Geschichte(n) – Historiographie von Queerness“, das im Sommersemester 2022 an der WWU Münster stattfand.

Am 21. Oktober 2022 wird die Ausstellung im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster eröffnet. Im Anschluss an die Eröffnung wird sie vom 24. Oktober bis zum 5. November in der Stadtbücherei Münster zu sehen sein (Alter Steinweg 11, 48143 Münster).

Hier finden Sie den Flyer zur Veranstaltung sowie ein Interview mit den beiden Dozentinnen des Seminars, Julia Paulus und Claudia Kemper, sowie mit Lea Müseler als Vertreterin der Studierenden.

Der AKHFG setzt sich nachdrücklich für den Erhalt der Professur für Geschlechtergeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena ein. Trotz der hohen Anzahl an Studierenden des Bereichs, seiner Drittmittelstärke und des bedeutenden Beitrags der Professur zur internationalen Profilierung des Historischen Instituts hat der Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät im Juli 2022 beschlossen, die Professur ab 2025 umzuwidmen. Gegen diese Entscheidung protestiert der Vorstand des AKHFG mit dem folgenden Brief.

Der Arbeitskreis Feministische TheorieN Freiburg veranstaltet in Kooperation mit dem Feministischen Archiv und der Feministischen Geschichtswerkstatt Freiburg am 21. Juli 2022 einen Workshop über Historisches Mapping. Der Workshop, der vom AKHFG e. V. gefördert wird, ist in die Reihe „Feminist City – Stadt für Alle?!“ eingebettet.

Ziel des Workshops ist, sich die Methode des kollektiven Kartierens anzueignen und so nicht nur aktuelle Orte feministischen Aktivismus zu betrachten und geschlechtsspezifische Aus- und Einschlüsse im Stadtraum intersektional zu analysieren und festzuhalten, sondern auch in Verbindung mit dem Material des Archivs historische Kontinuitäten und Brüche nachvollziehen zu können: Wie war die Entwicklung von Frauen zu queeren Vereinen? Wo in der Stadt gab es Zentren der Frauenbewegung? Welche Symbole und Codes werden und wurden in lokalen Frauen*Publikationen verwendet?

Die Anmeldung ist über info@feministische-theorien-freiburg.de möglich.

Am 14. Oktober 2022 veranstaltet die Region Nord des Arbeitskreises für Historische Frauen- und Geschlechterforschung (AKHFG e.V.) einen Nachwuchsworkshop in Kooperation mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH). Der Workshop wird in der FZH – Beim Schlump 83, 20144 Hamburg – stattfinden.

Im Zentrum des Workshops steht die gemeinsame Arbeit an konkreten Frage- und Problemstellungen laufender Promotionsprojekte zur Frauen- und Geschlechtergeschichte. Die Promovierenden bekommen die Möglichkeit, in offener Atmosphäre aktuelle Herausforderungen ihrer Projekte an konkreten Beispielen vorzustellen und zu diskutieren. In Kleingruppen aus den jeweils Vortragenden, einer erfahrenen Wissenschaftlerin bzw. einem erfahrenen Wissenschaftler sowie interessierten Mitdiskutant:innen soll ein sicherer Raum zum kollektiven Nach- und Weiterdenken entstehen und gemeinsam an den Frage- und Problemstellungen gearbeitet werden. 

Die Anmeldung ist bis zum 10. Oktober 2022 per E-Mail an: nord@akhfg.de möglich.

Hier finden Sie das Programm:

Mit dem Dissertationspreis des Arbeitskreises Historische Frauen- und Geschlechterforschung werden hervorragende Arbeiten auf dem Gebiet der historischen Frauen- und Geschlechterforschung ausgezeichnet. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert.

Es können bisher unveröffentlichte Dissertationen, die Themen der historischen Frauen- und Geschlechterforschung behandeln und zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht älter als zwei Jahre sind, eingereicht werden. Vorschläge von Betreuerinnen und Betreuern sind ebenfalls willkommen.

Über die Zuerkennung des Preises entscheidet eine vom Vorstand des AKHFG einberufene Jury unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Verleihung findet im Winter 2022 im Rahmen der Mitgliederversammlung des AKHFG statt. Termin und Ort werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (Kopie der Arbeit, eine kurze Zusammenfassung, Kopien der beiden Gutachten und einen tabellarischen Lebenslauf als PDF-Datei) bis zum 30. April 2022 an die Vorsitzende (vorsitz@akhfg.de).

AKHFG e.V.
Prof. Dr. Kirsten Heinsohn (Vorsitz)
Forschungsstelle für Zeitgeschichte
Beim Schlump 83
20144 Hamburg