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2018/19 wurde an die Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland erinnert. Wieder einmal gerieten die ersten Politikerinnen in den Fokus, die sich auf allen politischen Ebenen aufmachten, die Geschicke der Gesellschaft mitzugestalten. Im Jubiläumsjahr wurde allerdings deutlich, dass außer den Galionsfiguren im Reichstag die diversen Landespolitikerinnen, vor allem aber die Kommunalpolitikerinnen oder die weiblichen Abgeordneten der Provinziallandtage fast vollständig unbekannt sind.

Mit diesem Call laden wir alle ein, die zu geschlechtergeschichtlichen Perspektiven des Politischen in der Weimarer Republik forschen. Ziel ist es, einen Überblick über diese Forschung zu erhalten. Dabei sind wir an Werkstattberichten ebenso interessiert wie an der Vorstellung von Promotionsarbeiten, Habilitationen oder anderen Forschungsarbeiten.
Wir möchten aber auch Desiderate diskutieren und zusammentragen, was von wem mit welchen Quellen geforscht wird, inklusive der Frage, wo welche Quellen überhaupt liegen und wie diese genutzt werden können.

Bitte bewerben Sie sich bis zum 18. Juni 2021 mit einem Exposé (höchstens 1 ½ Seiten). Die Tagung wird online am 11. und 12. November 2021 stattfinden. Nachfragen und Einreichungen senden Sie bitte an:
Dr. Kerstin Wolff, wolff@addf-kassel.de

Organisiert wird diese Tagung von

Dr. Anja Kruke, Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) Anja.kruke@fes.de

Dr. Barbara von Hindenburg, Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Berlin (KGParl) Hindenburg@kgparl.de

Dr. Kerstin Wolff, Archiv der deutschen Frauenbewegung (AddF) wolff@addf-kassel.de

in Kooperation mit dem AKHFG.

Hier finden Sie den vollständigen Call for Papers: